Generationenmanagement
Früher war alles besser...
Die Schwiegertochter pflegte die Eltern des Mannes, Sie pflegte Ihre Eltern und am Schluss war die Ehe kaputt... Dann steckte man die "Alten" ins Pflegeheim und jedes Familiemitglied zahlte. Heute sind Pflegeheim nahezu unerschwinglich für die Rente geworden, Paragraphen bestimmten das einzusetzende Vermögen...
Gesetzliche Pflegeversicherung = soziale Grundsicherung
Während die Finanzierungsschwierigkeiten der gesetzlichen Rentenversicherung in aller Munde sind, sind die Probleme bei der gesetzlichen Pflegeversicherung längst nicht jedem präsent. Die gesetzliche Pflegeversicherung stellt lediglich eine soziale Grundsicherung in Form von unterstützenden Hilfeleistungen dar, die die Eigenleistungen der Versicherten nicht ersetzen. Das bedeutet: auf einen Pflegebedürftigen kommen trotzdem noch erhebliche Kosten zu - egal, ob er durch einen ambulanten Pflegedienst zu Hause betreut wird oder sich in die professionelle Pflege eines Heims begibt.
Pflegebedürftigkeit kann jeden treffen
Menschen können von heute auf morgen zum Pflegefall werden, nicht immer kündigt sich das an; nicht immer sind es nur Senioren, die dauerhaft auf fremde Hilfe angewiesen sind, sondern auch Jüngere können durch Unfälle oder schwere Krankheiten zum Pflegefall werden.
Es gibt mehrere Versicherungsvarianten um das Pflegerisiko abzusichern und die Finanzierungslücken zu schließen:
- Pflegetagegeld
- Pflegekostentarif
- Pflegerente
- Pflegeschutzbrief
- Unfallschutzbrief mit Pflegezusatz-Option
- Zusätzlicher Pflegestunden, wenn Angehörigen keine Zeit haben
- Pflegetarife mit nur drei Gesundheitsfragen
Beinah täglich kommen neue Angebote auf den Markt.

